Kulturelles Erbe
Glanzpunkt der Region ist das Eutiner Schloss, in dessen Hof und Rittersaal auch zahlreiche Konzerte zu Gast sind. Es ist das Symbol holsteinischer Geschichte – aus einer mittelalterlichen Burg entstanden. Ursprünglich gehörte es den Lübecker Fürstbischöfen, später residierten hier die Gottorfer Fürstbischöfe, danach diente es den Herzögen von Oldenburg als Sommerresidenz. 1717 bis 1727 wurde die Barockresidenz unter Leitung des Baumeisters Rudolph Matthias Dallin ausgebaut. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg lebte hier die herzogliche Familie. 1992 brachte die herzogliche Familie Schloss und Garten in die Stiftung Schloss Eutin ein. Es folgten umfangreiche Sanierungsarbeiten, die sich bis weit nach der Jahrtausendwende hinzogen. Die historische Architektur wurde von 1986- bis 2006 aufwendig saniert und ist authentisch ausgestattet. Das Inventar aus Gemälden, Gobelins, Wandbespannungen wurde fachgerecht überarbeitet.
Das Schloss Eutin mit seiner beherrschenden Fassade hatte einen berühmten Filmauftritt: Es diente 1972 als Kulisse für „Cabaret“ mit Liza Minelli.
Das Schloss steht zur Besichtigung offen. Dabei ist ein großer Teil der Originalausstattung zu sehen, darunter auch Geschenke der russischen Zaren.
Das Eutiner Stadtschloß liegt am Seeufer des Eutiner Sees, umgeben vom im Englischen Landschaftsgartenstil gehaltenen Schloßpark, einem der bedeutendsten Parkanlagen Schleswig- Holsteins. Die Austragungsort der Eutiner Festspiele ist Bestandteil des Gartendenkmals.
Auf einer Parkfläche von 14 ha erlebt der Besucher eine gestaltete Landschaft mit kunstvoll geschaffenen Naturbildern. Der Park steht der Eutiner Bevölkerung und allen interessierten Besuchern offen.










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