14. Mai 2015

Eröffnung der Ambienta mit den Eutiner Festspielen!

Carl-Christian Graf Scheel-Plessen sprach die ersten Worte zur Eröffnung der Ambienta, auf Gut Sierhagen. Ihm folgten Sabine Kuhnert, Geschäftsführerin der Neuen Eutiner Festspiele und Dominique Caron, die den Besuchern einen kleinen Einblick in die Spielzeit 2015 gab. Christopher Woo, Peggy Steiner sowie der Festspielchor lieferten zur Einstimmung eine einstündige musikalische Kostprobe.

Noch bis Sonntag, den 17. Mai, können Sie uns auf der Ambienta, direkt neben der Bühne, finden und sich den Messerabatt* sichern. 

Bilder und Eindrücke haben wir für Sie gesammelt und in die Galerie geladen. 

Galerie

  

 

 

 

*) gegen Vorlage der Ambienta-Eintrittskarte

 

“Triumpf für die Macher!”

Eine Vielzahl positiver Pressestimmen nach der Premiere “Die Zauberflöte”.

Ostholsteiner Anzeiger (29. Juli 2013)

Karen Lubowski: “Hingerissenes Publikum!”

Die Protagonisten der Oper begeisterten ebenso wie die Bühne und die Kostüme. Treffsicher auf die Freilichtbühne zugeschnitten: Das Publikum zeigt sich hingerissen von der Premiere der Zauberflöte

Es ist gelungen: Mit Mozarts “Zauberflöte” hat Dominique Caron die zweite große Oper der Saison auf Eutins grünen Opernhügel gebracht – neben “Carmen” wieder ein Publikumsmagnet. Die Zuschauer, das zeigte die Premiere, sind hingerissen. Von der wunderbaren Musik sowieso, von der 222 Jahre nach ihrer Uraufführung jeder etwas mitsingen kann. Berührend ist vor allem die sensible Treffsicherheit, mit der diese Wiener Kasperl- und Zauberoper in die Freilichtatmosphäre eingepasst ist.

Prinz und Prinzessin, Zauberer und Hexenwerk, Riesenschlange und Mutprobe – Emanuel Schikaneder zog einst alle Register des Genres, als er seinem Freund Wolfgang Amadeus (der sich kräftig in diese Arbeit einmischte) das Libretto zur “Zauberflöte” schrieb. Dass dem Vogelhändler Papageno dabei ein besonders liebevolles Augenmerk galt, lag gewiss daran, dass Schikaneder sich diese Rolle auf den eigenen Leib geschrieben hatte. Einerseits.

Andererseits spiegelt sie aber auch eine weise Erkenntnis: Das Publikum will nicht nur staunen und bewundern, es will auch lieben; und diesen Bruder Leichtfuß, der mit seinen Schwächen so nah an den Sterblichen ist, den muss man einfach lieben. Kein Wunder, dass Papageno auch im weiten Eutiner Halbrund die Herzen im Sturm erobert: Bariton Miljenko Turk kommt, singt und siegt, ist mit seiner Spielfreude wie gebacken für diese Rolle, trägt seine grotesk weite Hose mit einer Grandezza wie einst Charlie Rivel die rote Nase, und wenn er seine Papagena (Theresa Grabner) endlich sicher hat, beseufzen auch die Zuschauer dieses Happyend, das so viel alltagstauglicher ist als die erkämpfte Liebe von Tamino (Hyojong Kim) zu Pamina (Evgenia Grekova) und die komplizierte, übermenschliche Beziehung zwischen der Königin der Nacht (Romelia Lichtenstein) und Sarastro (Taras Konoshchenko).

In Eutin gerät der Blick auf Mozarts vielschichtiges Werk zu einem schönen psychologischen Märchen, bei dem Bühne und Kostüme (Ursula Wandaress) sich als weitere Hauptdarsteller präsentieren: Ein Spiel mit Hell und Dunkel, Licht und Schatten, das aber nie simpel schwarzweiß bleibt, prachtvoll genug, um ein Fest auch für die Augen zu sein, selbstbewusst genug, um auf modernistischen Interpretationsdrang zu verzichten. Denn die Bühne am See verlangt Fingerspitzengefühl. Wo sonst sitzen erfahrene Operngänger neben Neulingen, kritische Kenner neben Lokalpatrioten? Dass diese “Zauberflöte” die erste erlebte Oper überhaupt sei, war aus dem Publikum in der Pause der Eutiner Premiere immer wieder zu hören. Allein das ist ein Triumph für die Macher.

Wenn Mozarts Oper auch enorme Sogkraft hat, muss sie doch gespielt und gesungen werden. Die Stimmen der Protagonisten sind aller Freilicht-Ehren wert, herausragend die glasklaren Arien der Pamina und – natürlich – die Drohung der Königin der Nacht: “Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen”. Dass Generalmusikdirektor Urs-Michael Theus hier und da Mühe hatte, das Festspielorchester in Zaum und Gleichschritt zu halten, mag dem Premierenfieber geschuldet gewesen sein und der Tatsache, dass der Klangkörper sich aus Lübecker, Hamburger, Lüneburger und Hannoveraner Häusern sowie aus der School of Music der Universität in Kansas, Eutins Partnerstadt, rekrutiert und sich erst für diese Saison gefunden hat. … Die Aufführung vergeht wie im Fluge und ist unbedingt zu empfehlen.

www.der-neue-merker.eu, 29.Juli 2013, Horst Schinzel: “Märchenhafte Zauberflöte in Eutin!”

Festspiel-Prinzipalin Dominique Caron inszeniert  Mozarts Meisterwerk auf Deutsch  so, wie es gesehen werden will: Als reine Märchenoper. Sie hinterfragt nichts. Keine Anspielungen auf einen Freimaurerhintergrund. Die beiden Reiche, die hier aufeinander treffen, werden nicht weiter hinterfragt. Die Regisseurin will nur zeigen, dass niemand ganz  böse oder ganz gut ist. Bei dieser Inszenierung kommt die ausgefeilte Lichtregie – die in der letzten Prüfung geradezu atemberaubend wird – von Klaus Emil Zimmermann  voll zur Wirkung. Ursula Wandaress hat ein eindrucksvolles Bühnenbild – das diesmal auch der Natur Raum gibt- geschaffen und verantwortet die farbenprächtigen Kostüme. Wer genau hinsieht, bemerkt gegenseitige Bezüge der verschiedenen Welten.

Zum Liebling des Premieren- Publikums auf der fast voll besetzten Tribüne wird schnell der Papageno des Miljenko Turk. Spielfreudig, mit schöner Stimme und sauberer Aussprache bestimmt er weitgehend das Geschehen. Großartig die Königin der Nacht der Romelia Lichtenstein. Sie wirkt ausreichend herrisch und glänzt mit den gefürchteten Koloraturen. Der von Gabriele Pott einstudierte Chor gestaltet seine Aufgaben eindrucksvoll. Das Premierenpublikum geizt nicht mit Szenenbeifall und feiert nach drei Stunden die Produktion jubelnd. Ein großer Erfolg in einer bislang sehr gelungenen Spielzeit.

NDR Welle Nord: “Die Zauberflöte”- Farbenfroh und stimmgewaltig!

Koloraturen und Wetterkapriolen. Ausverkauft – das Publikum ist in diesem Jahr mit großem Andrang wieder nach Eutin zurückgekehrt. Das war auch bei der Generalprobe so. Inszeniert wurde “Die Zauberflöte” von Intendantin Dominique Caron, die ein gefälliges, mit ein paar skurrilen Einfällen gespicktes und von  einem guten bis hervorragenden Sängerensemble präsentiertes Spiel zwischen Ernst und Spaß auf die Seebühne gebracht hat. Dem Publikum gefiel – wie so häufig bei dieser Oper – der schelmische Papageno (lustvoll gespielt und gesungen von Miljenko Turk) am besten. Kristallklar, sicher in den Koloraturen und mit enormer Bühnenpräsenz sang Romelia Lichtenstein die Königin der Nacht – auch das vom Publikum bejubelt.

Der “Abenteuergeist von Eutin” wirkt bei jedem Wetter. Das heraufziehende Gewitter untermalte die abendliche Szenerie dann mit echtem Donner – und leider einem längeren Regenschauer, der das ganze Bühnenspiel doch etwas beeinträchtigte. Aber das treue Eutiner Publikum hielt größtenteils unterm Regencape ebenso tapfer aus wie das Ensemble – was im Sport der “Geist von Malente” ist, ist in der Kultur der “Abenteuergeist von Eutin”: Es gibt erstens kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung, und zweitens lassen sich die wirklich treuen Fans der Festspiele die Stimmung auch von Regen nicht verderben. Das wechselvolle Bühnenbild und vor allem die von Klaus Zimmermann kreierte Lichtstimmung zwischen starken Rot- und Blautönen wechselnd, ein bei widrigen äußeren Umständen gut aufspielendes Orchester und ein wie immer gut intonierender Chor trugen zum Erfolg des Abends bei – das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus. Alles in allem war es ein abwechslungsreicher Opernabend auf der Freilichtbühne.


Pressestimmen zur Premiere “Nabucco”:


“Da capo-Rufe”… “fulminanter Start”… “umjubelte Premiere”!

Kieler Nachrichten – Kultur, 07.07.2012
Viel Applaus für “Nabucco”

Hannoversche Allgemeine – Kultur, 07.07.2012 21:19 Uhr
Eröffnung mit „Nabucco

Texte identisch (dpa)

Mit Giuseppe Verdis erstem Bühnenerfolg, seiner Oper „Nabucco“, haben am Freitagabend die 62. Eutiner Festspiele im Schlosspark begonnen. Das Publikum feierte die stimmungsvolle Inszenierung von Intendantin Dominique Caron mit starkem Beifall. Die musikalische Leitung hatte Urs-Michael Theus. Er führte mit internationalen Solisten, einem stattlichen Chor sowie einem aus norddeutschen Städten engagierten Festspiel-Orchester sicher durch den Abend am Großen See.

In der Titelrolle des Babylonierkönigs Nabucco glänzte Devid (rpt Devid) Cecconi mit kraftvollem Bariton. Der Sänger war wegen der Absage eines Kollegen kurzfristig eingesprungen und wurde entsprechend bejubelt. Den Gegenspieler des Königs, den jüdischen Propheten Zacharias, sang Taras Konoshchenko aus der Ukraine. Auch die beiden weiblichen Hauptrollen waren mit der Bulgarin Romelia Lichtenstein (Abigail) und der ukrainischen Sopranistin Svitlana Slyvia (Fenena) gut besetzt.

Eine Hauptrolle spielt in dieser Oper der Chor, den Gabriele Pott vorbereitet hatte. Den Schlager des Abends, den berühmten Gefangenenchor, ließ die Regisseurin nicht von der Bühne singen. Die Chormitglieder, mit Windlichtern ausgestattet, standen vielmehr auf dem höchsten Rang der Tribüne, sangen also im Rücken des Publikums. Die Wirkung war so groß, dass der Dirigent die Dakapo-Rufe der Zuschauer erhörte und den Chor wiederholen ließ.

http://www.kn-online.de/Schleswig-Holstein/Kultur/Viel-Applaus-fuer-Nabucco

http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Theater/62.-Eutiner-Festspiele-beginnen

LN Kultur, vom 08.07.2012 18:00 von Konrad Dittrich
Liebe und Tod, Rache und Intrige

Eutin – Ein fulminanter Start: Die 62. Eutiner Festspiele wurden mit Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ eröffnet.

Petrus muss Verdi-Fan sein. … Intendantin Dominique Caron hatte sich zur Eröffnung der 62. Saison für Giuseppe Verdis frühe Oper „Nabucco“ entschieden. Eine Geschichte auf historischem, sogar auf biblischem Hintergrund wird erzählt, die Verschleppung der Juden in die Babylonische Gefangenschaft. …Regisseurin Caron blättert die vier Akte als lebendigen Bilderbogen auf. Bei den Kampfszenen krachen die Geschütze im Hintergrund als wäre es die Schlacht von Waterloo. Verwundete stolpern auf die Szene. Das Bühnenbild zu Beginn – Salomons Tempel in Jerusalem – wird von grauen Pfeilern gebildet. Die Treppe in Signalrot deutet an, dass es blutig zugeht im Kampf zwischen jüdischen und babylonischen Kriegern. …

„Nabucco“ ist vor allem eine Choroper. …Für den Schlager des Abends, den Gefangenenchor, hatte sich Frau Caron etwas Besonderes einfallen lassen: Mit Windlichtern in den Händen steht der Chor auf dem höchsten Rang der Tribüne und singt das sehnsuchtsvolle „Va, pensiero“ (Flieg, Gedanke) im Rücken der Zuschauer. Ein vielstimmiges „Da capo“ wurde von Dirigent Urs-Michael Theus erhört. Er ließ den Chor wiederholen, wandte sich auffordernd ans Publikum – das summte mit.

Für die Einstudierung der Chöre war Gabriele Pott zuständig. Sie hat gründliche Arbeit geleistet.

Devid Cecconi als Nabucco war eingesprungen. Der Sänger aus Florenz begeisterte mit einem voluminösen Bariton. Sein Gegenspieler, der jüdische Priester Zacharias, war bei Taras Konoshchenko aus Kiew in guten Händen. Sein Bass hatte Wucht. Den jüdischen Königsspross Ismael sang Hugo Vera mit wohltönendem Tenor, er musste freilich zu Beginn manchmal viel Kraft aufwenden.

Die Bulgarin Romelia Lichtenstein füllte die Rolle der machthungrigen Abigail mit überzeugendem Spiel und großer Stimme aus. Schöne gesangliche Linien durfte Svitlana Slyvia als Prinzessin Fenena einbringen. Ihr Mezzo leuchtete bei besinnlichen Momenten klar in der einbrechenden Nacht.

Das Eutiner Festspielorchester hatte Schwung und Biss. …Dem Premierenpublikum gefiel die kurzweilige Aufführung, es gab immer wieder Szenenapplaus. Zum Schluss überreichte Ministerpräsident Torsten Albig der Festspielchefin Sonnenblumen – als Symbol für einen sonnigen Sommer.

TOP-THEMA   Ostholsteiner Anzeiger / SHZ, 07. Juli 2012 | 14:55 Uhr | Von bu
“Nabucco”: Umjubelte Premiere

“Gänsehaut rauf und runter”: Schirmherr und Ministerpräsident Torsten Albig zeigte sich begeistert vom Auftakt der Sommeroper – ebenso die 1400 Premierengäste.

Mit Jubelstürmen und “da capo”-Rufen feierte das Premierenpublikum am späten Freitagabend eine glanzvolle “Nabucco”-Aufführung bei den Eutiner Festspielen. …Die ohne Schnickschnack auskommende “Nabucco”-Inszenierung der Intendantin Dominique bestach durch meisterhafte Solisten, prachtvolle Szenenbilder, einen Chor der Extraklasse und ein munteres Orchester, das Generalmusikdirektor Urs-Michael Theus eigens für die Freilichtoper in Eutin in drei Wochen temperamentvoll zusammengeschmiedet hat.

Unter den rund 1400 Premierengästen waren auch Ministerpräsident Torsten Albig, die Landesministerinnen Anke Spoorendonk (Kultur) und Monika Heinold (Finanzen) sowie Landtagspräsident Klaus Schlie. Albig verbeugte sich tief vor den Leistungen der Künstler: “Sie haben uns einen wunderschönen Abend geschenkt. Sie haben gezeigt, was Eutin kann, und Eutin kann richtig, richtig viel. Allein der göttliche Chor mit seiner Hymne an die Freiheit: Das war Gänsehaut rauf und runter.” …. Albig: “Dieses ist heute das musikalische Herz von Schleswig-Holstein. Wir wären bescheuert, dieses Herz nicht noch stärker in den Mittelpunkt unserer touristischen Werbung zu stellen.”

Pressestimmen zur Premiere “Der Liebestrank”


Ostholsteiner Anzeiger/ SHZ, 20. Juli 2012 von Karin Lubowski
Dieser Liebestrank wärmt das Herz

Schade, dass Donizetti den Eutiner „Liebestrank“ nicht erlebt hat…Im wahrsten Wortsinn bezaubernd sind die Stimmen, insbesondere der strahlende Sopran Ulrike Maria Maiers als Adina und der sensible Tenor von Jacques le Roux als Nemorino. Wie immer ist der Festspielchor auch im „Liebestrank“ eine Bank…

Sonntagszeitung / SHZ   22. Juli 2012 von Karin Lubowski
Von hoher musikalischer Qualität

Ulrike Maria Maier kommt, singt und siegt. Die Stimmen sind bestechend. Man hätte dem kritischen Donizetti die Eutiner Stimmen gewünscht.Die geben dem Stück eine Tiefe, die vermutlich nicht einmal sein Komponist für möglich gehalten hat.

Opernnetz, 23. Juli 2012, von Dr. Andreas Hölscher
Eine verstohlene italienische Träne

…Und die Erwartungen werden mehr als übertroffen. Der Wiener Regisseur Wolfgang Dosch präsentiert seinen Liebestrank in deutscher Sprache als Gute-Laune-Oper gegen Schlechtwetterdepression.

… Dosch inszeniert diese einfache und doch so lebendige und lebensnahe Geschichte mit wunderbarer Komik und Augenzwinkern, ohne dabei jemals in die Nähe des Banalen oder der Trivialität zu gelangen. …

Einen besonderen Clou hat Dosch aber noch parat. Nemorinos wunderschöne Romanze lässt er in der Originalsprache singen. ….Und daher passt die „verstohlene – italienische – Träne“ in diesem Moment  als eigenständiges Bild mit Tiefgang im ansonsten heiteren Kontext.

Ostholsteiner Anzeiger / SHZ, 23. Juli 2012 von Hartmut Buhmann
Eutins Liebestrank: Zweieinhalb Stunden amüsantes Musiktheater

In der auf Deutsch gesungenen Oper ragten zwei fremdsprachliche Szenen heraus: Johan Hyunbong Choi fluchte in der Rolle des Belcore auf Koreanisch und die berühmte Arie „Una furtima lagrima“ sang Jacques le Roux im Original – ergreifend schön.

Kieler Nachrichten – Kultur, 23. Juli 2012 von Christoph Munk
Alles in heller Aufregung

Gaetano Donizettis „Liebestrank“ als lustige Unterhaltung auf der Eutiner Naturbühne

…Jacques le Roux stattet den Nemorino mit einem stabilen, schimmernden Belcanto-Tenorklang aus. Ulrike Maria Maier bringt für die Partie Adina einen klaren, beweglichen Sopran mit. Der junge Johan Hyunbong Choi gibt den soldatischen Belcore zwar energisch, doch (noch) deutlich lyrisch getönt. Spielbass Stefan Sevenich führt einen komödiantisch ausgefuchsten Dulcamara vor und Ruth Fiedler eine stimmlich unbeschwerte Giannetta.…Carlos Spierers schwungvolles Dirigat und Wolfgang Doschs vor Einfällen sprühende Inszenierung führen in ein ausgelassenesFinale und zum einhelligen Premierenjubel.

LN Kultur, 22. Juli 2012  von Cornelia Schoof
Zaubertrank mit Nebenwirkungen

Die Eutiner Festspiele feiern mit Donizettis „Liebestrank“ einen Erfolg. Kurzweilig und künstlerisch ansprechend war die Premiere von Donizettis „Liebestrank“… Freilichttheater war ein großes Vergnügen. Hinter dem gelungenen Opernspaß steckte viel Arbeit, viel Liebe zum Details und ein gutes Händchen bei der Auswahl der Solisten und des Chores. Inszenierung von Wolfgang Dosch witzig … Carlos Spierer hielt Sänger und Orchester gut zusammen und schuf eine hörenswerte Version der Oper, die von Leichtigkeit und Frische lebt. Das Bühnenbild von Ursula Wandaress war farbenfroh und funktional…

Pressestimmen zum “Freischütz für Kinder”:


”Kurzweilig…amüsant…peppige Musik!”

Ostholsteiner Anzeiger / SHZ, 09. Juli 2012 | Von oha
Ein amüsanter Streifzug durch Melodien und Handlung des “Freischütz”
Eutin.

Kurzweilig, amüsant und mit peppiger Musik gespickt gelang die Wiederaufnahme von “Der Freischütz für Kinder” am Sonnabendnachmittag. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten rund 500 kleine und große Festspiele-Gäste eine Inszenierung, in der neben fünf Solisten der 35-köpfige Kinder- und Jugendchor der Hauptakteur war.

Nicht nur die gesanglichen Leistungen, sondern auch die schauspielerischen Darstellungen unter der Regie von Dominique Caron waren für die bis zu 18 Jahre alten Sänger beachtenswert. …
In der Opernkurzfassung des bekanntesten Werks von Carl-Maria von Weber waren die Musik und die Handlung auf das Wesentliche reduziert. Entsprechend rasant waren die Szenenwechsel. Flogen in einem Moment noch Konfettiregen und ein “Flugschwein” auf die Bühne, so wurde es in der Wolfsschlucht-Szene mit Rauch und Lichteffekten magisch und mystisch.

… Nicht zu vergessen sind die Solisten, die die Zuschauer mit den bekannten Weber-Weisen in ihren Bann zogen. Besonders die kleinen Gäste verfolgten die Geschichte des fiesen Kaspar (Titus Witt), der dem Teufel Samiel (Claus Frankl, auch als Eremit) den Jäger Max (Norbert Conrads) mit List und Tücke als Opfer bringen will. Und kaum hatte das musikalische Kindermärchen begonnen endete es mit einem Happyend, bei dem der Oberförster Kuno (Philipp Schwienhorst) die Vermählung seiner Tochter Agathe (Anne Preuß) mit Max verkündete.

Pressestimmen zum Eröffnungskonzert:

  

… “Traumstart…Rund-um-Vergnügen…stehender Applaus!”

Der Reporter Eutin, 4. Juli 2012 von Esther Dörrhöfer
Flashmob macht Lust auf “Nabucco” und Co.

Wie schön – plötzlich fand sich am Samstag Punkt 12 eine Gruppe von Menschen vor dem Rathaus zusammen und stimmte “Va pensiero sull’ ali dorate” an, den Gefangenenchor aus “Nabucco”. – …der Flashmob … war eine sehr schöne Einstimmung auf den Beginn der 62. Festspielzeit.

Es herrschte eine zauberhafte Atmosphäre auf dem Markt mit seinen historischen Fassaden, dem eigens dafür aufgebauten Bühnenzelt und dem Festspiel-Flair, das am Samstagabend die Innenstadt erfasste. “Klangperlen und Klassikträume” war der Titel – und wirklich brachte so manche Melodie die Zuschauer zum Träumen. Charmant und liebenswert moderierte Festspiel-Intendantin Dominique Caron das Konzert …

Ein Programm, das wunderbar zu dem lauen Sommerabend mit Schwalbengezwitscher und den letzten Sonnenstrahlen passte – “eine großartige Auswahl. Aber auch die Geschichten zu den einzelnen Stücken fand ich wunderbar”, freute sich ein Zuschauer nach dem Konzert, “informativ und unterhaltsam, eine sehr schöne Verbindung zwischen den Stücken” – und eine bezaubernde Einstimmung auf die 62. Festspielzeit, die am kommenden Freitag auf der Freilichtbühne mit einer grandiosen Nabucco-Inszenierung beginnt.

Den offiziellen Abschluss bildete – “eine Hommage an Sie alle, die Sie die Eutiner Festspiele so sehr unterstützen”, sagte Dominique Caron.

Ostholsteiner Anzeiger, 2. Juli 2012 von kf/bu
Traumstart mit Traumwetter

Optimale Wetterbedingungen machten am Sonnabend das Eröffnungskonzert der Eutiner Festspiele zu einem Rund-um-Vergnügen.

Einen besseren Start in die 62. Spielzeit konnten die Eutiner Festspiele kaum erwischen: Die Entscheidung, ein Eröffnungskonzert des Festspielorchesters im Herzen der Stadt unter freiem Himmel auszurichten, wurde Sonnabend mit bestem Sommerwetter belohnt. 450 zahlende Gäste wurden Augen- und Ohrenzeugen eines stimmungsvollen Abends, dessen Musik unter dem Motto “Klangperlen und Klassikträume” stand.

Das Programm, mit dem das international zusammengestellte Orchester seine Visitenkarte abgab, enthielt sehr passend viele Stücke mit Italien-Bezug, von der “italienischen Symphonie” Felix Mendelssohn-Bartholdy bis zu Pietro Mascagnis Intermezzo aus “Cavalleria rusticana”. Belohnt wurden die Musiker mit stehendem Applaus, schon zur Pause war deutlich geworden, dass der Geschmack des Publikums getroffen worden war.

http://www.shz.de/nachrichten/lokales/ostholsteiner-anzeiger/artikeldetails/article//traumstart-mit-traumwetter.html

NDR Kultur online, 2.7.2012
Das Publikum erlebte ein anregendes Eröffnungskonzert auf dem Eutiner Marktplatz. NDR Reporterin Mechthild Mäsker war dabei.

Am Wochenende nun sind die Eutiner Festspiele auf dem Marktplatz der Stadt gestartet. Zur Eröffnung gab es Werke von Smetana, Mendelssohn und Johann Strauß.

Intendantin Dominique Caron wollte sich damit bei den Eutinern für deren Engagement für die Festspiele bedanken und gleichzeitig ein Signal setzen. “Wir sind ein Sommerfestival. Wir sind da, um Freude zu bereiten. Etwas, was dem Festival in der Vergangenheit gefehlt hat, ist die Warmherzigkeit. Und was wir wollen ist, wenn die Menschen kommen, dass sie beschwingt wieder nach Hause gehen.”

http://www.ndr.de/kultur/klassik/musikfestivals/eutinerfestspiele113.html

Kieler Nachrichten – Lokales Ostholstein, 1.7.2012  von Orly Schekahn 
Sommeroper erstmals in der Innenstadt

Das Orchester der Eutiner Festspiele hat am Wochenende vor knapp 450 Zuhörern mit einem Konzert auf dem Marktplatz unter dem Motto „Klangperlen und Klassikträume“ die Saison eröffnet. Der Abend war in mehrfacher Hinsicht eine Premiere

             

Es war das erste Mal, dass die Sommeroper den Auftakt mitten in der Stadt gab. Die Wahl des Ortes bezeichnete Intendantin Dominique Caron als eine Hommage an die Eutiner. Zum anderen erklang ein akustisches Logo, das Generalmusikdirektor Urs-Michael Theus komponiert hat. Die Fanfare wird künftig vor allen Aufführungen gespielt.

http://www.kn-online.de/Lokales/Ostholstein/Sommeroper-erstmals-in-der-Innenstadt

Lübecker Nachrichten – Lokales, 1.7.2012 von Susanne Peyronnet
Eutiner Festspiele eröffnet: Stimmungsvoller Freiluft-Konzertsaal

Fürs Publikum rollten die Eutiner Festspiele den roten Teppich aus: Beim Eröffnungskonzert der Spielzeit 2012 gestern Abend auf dem Eutiner Marktplatz saßen die Zuhörer auf rotem Tuch.

http://www.ln-online.de/lokales/ostholstein/3486612/stimmungsvoller-freiluft-konzertsaal

Der Neue Merker, 30. Juni 2012 von Horst Schinzel
Eutiner Festspiele: Mit neuer Fanfare in die Spielzeit

Jetzt hat Eutins Generalmusikdirektor eine aufwändige Fanfare komponiert, die beim Eröffnungskonzert an diesem Sonnabendabend auf dem Eutiner Markt zu Beginn des zweiten Teils vorgestellt „wurde. Künftig soll sie vor den Vorstellungen und zum Pausenende erklingen – ein zukunftsträchtiger Neuanfang.

In der doch recht kurzen Zeit ist es Theus gelungen, einen homogenen Klangkörper zusammen zu schmieden. An diesem Abend bei herrlichem und warmen Sommerwetter – hoffentlich ein gutes Omen für die ganze Spielzeit – bieten sie vor recht gut besetztem „Hause“ einen Querschnitt durch die volkstümliche Musikliteratur. Mit viel Charme führt Intendantin Dominique Caron durch das „Klangperlen und Klassikträume“ betitelte Programm, dem auch viele Zaungäste auf dem Markt außerhalb des Konzert-Areals gern zuhören.

Urs-Michael Theus führt seine Musiker recht lässig. Ihr ganzes Können zeigen sie dann beim abschließenden Hochzeitsmarsch aus Mendelssohns Musik zum „Sommernachtstraum“. Da glänzen die Bläser, dass es eine rechte Pracht ist. Große Hoffnung für die kommenden Opernpremieren. Deren erste ist am kommenden Freitag mit „“Nabucco“.

http://www.der-neue-merker.eu/eutin-festspiele-eroffnungskonzert

Pressekonferenz “Startklar”: Positive Resonanz für die Festspiele!

Die “Startklar-Pressekonferenz” der Eutiner Festspiele  am 23. Mai 2012 fand ein großes, positives Medienecho: Rundfunk, Fernsehen, Presse. Alle zeigen sich überrascht und begeistert von der inhaltlichen Qualität der Eutiner Festspiele und einer neuen, kreativen Energie der gesamten Festspielmannschaft! Demnächst hier ein paar “Originalstimmen” in Zusammenfassung.

Ostholsteiner Anzeiger, 08.03.2012
Nabucco gibt die Kulissen vor

Die Neuen Eutiner Festspiele präsentierten gestern die Bühnenbilder für die kommende Spielzeit.

Nichts weniger als die Quadratur des Kreises habe sie von Bühnenbildnerin Ursula Wandaress verlangt, gab die Intendantin der Neuen Eutiner Festspiele, Dominique Caron, zu. Drei neue Produktionen werde es in diesem Jahr geben, die alle eine eigene Identität hätten, so Caron. Doch Wandaress schaffte es, die Kulissen für die beiden Opern “Nabucco” und “Der Liebestrank” sowie die Operette “Die Blume von Hawaii” so zu gestalten, dass sie den Ansprüchen der Regisseure und den Gegebenheiten der Freilichtbühne gerecht wurden. “Dazu gehört große Kreativität”, lobte Caron.

Ausgangspunkt aller drei Bühnenbilder ist die Kulisse zu Nabucco. “Auf einer Freilichtbühne haben wir viel weniger technische Möglichkeiten als in einem normalen Opernhaus”, gab Wandaress zu bedenken. So gebe es weder einen Vorhang, noch Seitenbühnen oder einen versenkbaren Boden. Darüber hinaus müssen die Umbauarbeiten zwischen den einzelnen Stücken zügig vonstatten gehen.
“Das Bühnenbild dient den Darstellern und der Regie”

Im Mittelpunkt der Nabucco-Bühne steht eine große rote Treppe. Um sie herum gibt es fünf Türme, die mit einer Brücke verbunden sind. Die dominierenden Farben der Kulisse sind Grau und Dunkelblau. “Das Bühnenbild dient den Darstellern und der Regie”, erklärt Wandaress. Intendantin und Regisseurin Caron wollte für ihr Stück eine zurückhaltende Bühne, die dem Zuschauer die Möglichkeit lässt, Symbole für sich selbst zu enträtseln. “Die verschiedenen Orte der Oper werden lediglich angedeutet”, beschreibt Wandaress.

Die Grundkonstruktion von Nabucco bleibt auch beim Liebestrank erhalten. Nur dass die Türme hier ein mediterranes Dorf darstellen. “Die Architektur ist leicht abstrakt”, beschreibt die Bühnenbildnerin ihre Ideen. “Außerdem muss man sich die Landschaft von Eutin darum herum vorstellen”, erläutert sie weiter. Ein Vorteil sei gewesen, dass die Oper lediglich draußen spiele und deshalb keine Innenräume dargestellt werden müssen.

Von einer Landschaft in der Toskana verwandelt sich das Bühnenbild für “Die Blume von Hawaii” nicht nur in die Pazifikinsel, sondern auch noch in Monte Carlo. Möglich wird dies durch eine, wie Wandaress es nennt, “grafische Abstraktion, die aber nicht in den Kitsch abgleitet”. Dass die Handlung jetzt in Monte Carlo spielt, verdeutlichen etwa zwei große Schriftzüge, und das amerikanische Konsulat ist an großen Flaggen zu erkennen.

von Claudia Resthöft

 

 

Eine Freitreppe für die Freilichtbühne

Lübecker Nachrichten, 08.03.2012
Die Bühnenbild-Entwürfe für die Eutiner Festspiele sind fertig. Ursula Wandaress zaubert zwei Paläste, einen toskanischen Gutshof und eine Bar auf den grünen Hügel.

Das Grundgerüst ist immer gleich: zwei fünf Meter hohe rechteckige Türme rechts und links, dazwischen Durchgänge, die mit Schiebe-Elementen geöffnet und geschlossen werden können, und eine Freitreppe: Dieses ausladende Bauwerk ist der zentrale Punkt der Bühnenbilder für die Spielzeit 2012 der Eutiner Festspiele. Bühnenbildnerin Ursula Wandaress stellte ihre Entwürfe gestern vor. Sie bewegen sich optisch und inhaltlich zwischen Babylon und Monte Carlo, Hawaii und Toskana.

Wandaress führte am Modell vor, wie einfach die Verwandlung vor sich geht. Vor das Grundgerüst werden einfach die unterschiedlichen Elemente für die drei Werke „Nabucco“, „Der Liebestrank“ und „Die Blume von Hawaii“ gehängt. Durch die Schiebetüren lassen sich immer neue Räume öffnen. Und so wird aus der düsteren, grau-schwarz gehaltenen Kulisse von Babylon mit der blutroten Freitreppe beinahe im Handumdrehen ein sonnenbeschienener Gutshof in der Toskana mit ockerfarbenen Wänden oder ein Palast in Honolulu mit buntem Dekor. Mit kleinen Kunstgriffen wird aus dem Palast wiederum eine Bar in Monte Carlo. Etwa beim Spiel mit den Nationalfarben. Die sind beim 1895 von den Amerikanern besetzten Hawaii Blau, Weiß und Rot, bei Monte Carlo aber nur Weiß und Blau. Also werden die roten Streifen auf den hawaiianischen Flaggen kunstvoll von weißen Pilastern verdeckt. Und schon passt das Farbspiel.

„Jedes Stück ist woanders angesiedelt und hat einen anderen Charakter“, begründet Wandaress ihre Überlegungen. Wobei die Besonderheit der Eutiner Bühne eine wichtige Rolle spielt. „Man hat beim Freilichttheater nicht die Möglichkeiten wie in einem festen Haus, keinen Schnürboden, keine Versenkung, keine Seitenbühnen“, sagt die Bühnenbildnerin. Außerdem müssen die Umbauten innerhalb der Stücke und von Stück zu Stück immer zügig und ohne großen Aufwand funktionieren.

In ihren Entwürfen hat Wandaress nicht alles bis ins Letzte ausgeformt. Manches muss sich der Zuschauer denken, manches wird nur angedeutet. Etwa bei „Nabucco“, der Oper von Giuseppe Verdi, die erst in Jerusalem, dann in Babylon spielt. Da sind die Gitterelemente, in deren Muster der Davidstern angedeutet ist. Bei der Verwandlung von Jerusalem in Babylon werden die Gitter durch goldene Wände ersetzt – Zeichen des Götzen Baal. Ähnlich feinsinnig ist die Verwandlung beim Bühnenhintergrund für die „Blume von Hawaii“. Da wird die golden im Meer versinkende Sonne mit roten Portieren eingerahmt – und schon wird der Strand optisch zum Fenster der Bar.

Es ging, sagt Intendantin Dominique Caron, beim Bühnenbild um die Quadratur des Kreises. „Wir haben drei Produktionen, die alle einen ganz eigenen Charakter haben. Bei diesen Gegebenheiten ist es mit unheimlich viel Kreativität gelungen, ein wirklich sehr ansprechendes Grundmodell und darauf aufbauend drei völlig unterschiedliche Atmosphären zu schaffen.“

Von Susanne Peyronnet


 

07.03.2012, Bühnenbilder für Eutiner Festspiele

Wenn die Eutiner Festspiele mit der Verdi-Oper „Nabucco“ am 6. Juli auf der Freilichtbühne
im Schlossgarten Premiere feiern, spielt das Ensemble in einem Bühnenbild nach Entwürfen von Ursula Wandaress.

Eutin. Vor Monaten hat die Bühnen- und Kostümbildnerin damit begonnen, Entwürfe auszutüfteln, die umgesetzt ebenso zweckmäßig und kostensparend wie bespielbar sein müssen und für den „Liebenstrank“ und „Die Blume von Hawaii“ variiert werden. Den Grundbau für „Nabucco“ bestimmen die Ortswechsel zwischen dem Tempel in Jerusalem und dem Palast in Babylon. Wichtig ist Wandaress ein abstrahiertes Bühnenbild, das mit Vorhängen, Schiebewänden und Dekoration schnell veränderbar ist. Für den „Liebestrank“, der in der Toskana spielt, versieht sie den Grundbau mit warmen ockergelben Elementen, und der Kolonialstil für die „Blume von Hawaii“ wird mit maritimen Symbolen geschaffen. Entsprechend variabel sollen die phantasievoll-orientalischen Kostüme ausfallen.von Orly Schekan

Lübecker Nachrichten vom 23.09.2011
Glücklicher Kultur-Schulterschluss für die Eutiner Festspiele 2012!

Festspiel-Leitung und Koordinator der Weber-Tage wollen 2012 Zusammenarbeit angehen. Was seit Jahren zwischen den Verantwortlichen der Eutiner Festspiele und anderen Kulturschaffenden in der Umgebung angedacht, von mehreren Intendanten großspurig angekündigt war, aber letztlich doch nicht zustande kam, könnte im kommenden Jahr endlich klappen: eine Kooperation. Im städtischen Kulturausschuss bekräftigten sowohl Hans-Wilhelm Hagen für die Festspiele als auch Martin Karl-Wagner, Koordinator der Weber-Tage, Musiker und Musikveranstalter, ihren Willen zur gemeinsamen Gestaltung des Eutiner Sommerprogramms. Dafür ernteten sie Lob und Zustimmung aus allen Fraktionen.

September-Ausgabe 2011 der Opern-Fachzeitzeitschrift “Opernglas”, 01.09.2011
Einsatzfreudig!

Rainer Wulff, seit 25 Jahren Stadionsprecher des FC St. Pauli, blickt als abgeklärter, alternder Wüstling erzählend auf seine wilden Jahre zurück: Mozarts »Don Giovanni« stand diesmal bei den Eutiner Festspielen auf dem Programm, und neben dieser praktikablen szenischen Zutat verzichteten die Regisseure Jörg Fallheier und Sascha Mink zur Freude des Publikums auf jegliche Experimente. Zudem hatten sie einsatzfreudige Sängerdarsteller zur Verfügung, um ihre gut funktionierende Inszenierung ansprechend umzusetzen.

Premierenbericht der Lübecker Nachrichten vom 16.08.2011
Kindgerechte “Zauberflöte” mit Saxofon und Schlagzeug

…Sascha Mink, der auch Regie führte, und Gabriele Pott, die die Aufführung leitete, ist eine mitreißende Version des Mozart-Dauerbrenners gelungen…Das ist mit soviel liebevoller Detailarbeit auf die von Ursula Wandaress gestaltete Bühne gebracht (sie war auch für die Kostüme zuständig), dass man auch als erprobter „Zauberflöten“-Veteran durchaus ins Staunen geriet…. Der Kinder- und Jugendchor der Festspiele, choreografiert von Katja Grzam, agierte ganz ausgezeichnet. Stimmlich setzte Vera Lotte Böcker als Pamina das Glanzlicht, Papageno Titus Witt erhielt auch Szenenapplaus. Birgit Böckeler gab eine eher bösartige Königin der Nacht, Marie-Christine Haase als Papagena, Jan Westendorff als Sarastro und André Felipe Orozoco als Tamino überzeugten darstellerisch und gesanglich in ihren Partien.

Premierenbericht der shz, 16.08.2011,
“Zauberflöte mit Tempo und Witz!”

… 600 Besucher aller Altersstufen erlebten nicht nur eine regenfreie, sondern auch eine rasante Version der großen Mozart-Oper. Statt eines Orchesters wurde die Zauberflöten-Concert-Band mit 16 Profi-Musikern aus Lübeck, Hamburg und Kanada in heißen Rhythmen begleitet. Instrumente wie Saxophon, Tuba und Schlagzeug, die es zu Mozarts Zeiten noch nicht gab, sorgten in der “Kleinen Zauberflöte” für eine neue Leichtigkeit und ließen den Opernbesuch zu einem kurzweiligen Erlebnis werden…

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