18.12.2017

Glückwünsche für Dominique Caron

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Mit einem Abendempfang im Schloss haben die Eutiner Festspiele am Sonntag (17. Dezember) ihrer Intendantin Dominique Caron zum 60. Geburtstag gratuliert. Neben Freunden, Mitarbeitern, Förderern und künstlerischen Weggefährten richteten ihr auch zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens Glückwünsche aus.
Landtagspräsident Klaus Schlie übermittelte durch seine ehemalige Landtagskollegin Herlich Marie Todsen-Reese eine Grußadresse. Darin ließ er seine Erwartung ausdrücken, auch 2018 unter Carons Leitung ein kulturelles Highlight auf der Freilichtbühne erleben zu können.
Im Namen der drei privaten Gesellschafter der gemeinnützigen Neue Eutiner Festspiele gGmbH würdigte Dr. Joachim Scheele das erfolgreiche Wirken von Dominique Caron für die Eutiner Festspiele. „Ihr ist es maßgeblich zu verdanken, dass die zu Recht hohen Erwartungen des Publikums immer wieder erfüllt werden", betonte er.
Die Intendantin hob in ihrer Dankesrede hervor, dass ein echtes Team auf und hinter der Bühne das Wichtigste sei für den Erfolg der Festspiele. Ihr Geburtstagswunsch: „Ich wünsche mir eine harmonische Zusammenarbeit, damit wir alle zusammen am Ende der Spielzeit stolz sein können auf das Geleistete."
Die gebürtige Französin wuchs als Jugendliche in San Francisco auf und sammelte in den USA erste berufliche Erfahrungen im Musiktheater. Ihre künstlerische Laufbahn in Europa begann sie als Regieassistentin an der Deutschen Oper Berlin. Aufgaben in Regie und in betrieblichen Leitungsfunktionen folgten an zahlreichen Stationen, darunter an an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, dem Staatstheater Kassel und am Nationaltheater Mannheim. 2008 kam sie als Referentin der Oper ans Theater Dortmund. Dort wurde sie 2010, befristet für ein Jahr, die kommissarische Leiterin der Opernsparte. Ende 2011 übernahm sie das Amt der Intendantin bei der Neuen Eutiner Festspiele gGmbH. Seit 2012 erntet Dominique Caron hier regelmäßig für ihre Inszenierungen große Anerkennung. 2018 wird sie auf der Freilichtbühne Regie führen bei der der Verdi-Oper „La Traviata", daneben steht erstmals das Musical „My Fair Lady" sowie wieder ein Gala-Abend auf dem Programm der Eutiner Festspiele.

 

01.12.2017

"Die Eutiner Festspiele liegen mir am Herzen."

HeinoldDie Eutiner Festspiele stehen bei Finanzministerin Monika Heinold hoch im Kurs. Sie betonte ihre persönliche Wertschätzung, aber auch die politische Unterstützung der Landesregierung für das Eutiner Musiktheater bei einem Treffen mit dem kommissarischen Festspiele-Geschäftsführer Falk Herzog in Kiel (Foto). „Die Eutiner Festspiele liegen der Landesregierung sehr am Herzen, deshalb hat Ministerpräsident Daniel Günther auch erneut die Schirmherrschaft übernommen. Ich selbst besuche regelmäßig die Opernvorstellungen auf der Freilichtbühne am Großen Eutiner See. Der Einklang von Natur und Kultur beeindruckt mich jedes Mal auf's Neue", so Heinold.,
Das Land beteiligt sich jährlich mit 80 000 Euro an der Förderung der Eutiner Festspiele. Falk Herzog hob seine Dankbarkeit für diese Unterstützung hervor, die auch künftig für die gemeinnützige Trägergesellschaft unentbehrlich sein werde, betonte jedoch auch, dass man bei den Festspielen sehr genau wisse, dass über 80 Prozent der Ausgaben für die Produktionen einer Spielzeit aus eigenen Erlösen gedeckt werden müssten. Daher stimme die erfreulich hohe Kartennachfrage für die 2018 geplanten Aufführungen des Musicals „My Fair Lady" und der Oper „La Traviata" die Verantwortlichen optimistisch. Bereits jetzt sei ein Drittel der gut 22.000 Karten verkauft, die für eine schwarze Null im Wirtschaftsplan erforderlich seien. Und auch die Geschenkaktion zu Weihnachten, mit der in begrenzter Zahl erstklassige Karten für vier Sonntagsvorstellungen mit einem attraktiven Begleitprogramm angeboten würden, stoße auf rege Resonanz. Neben den Vorbereitungen für die nächste Spielzeit seien auch erste Planungen für weitergehende Vorhaben im Gange. Dazu zählt laut Herzog ein grundlegender Beratungsprozess, der Eckpunkte für die Zukunftsgestaltung der traditionsreichen Festspiele markieren soll. Finanzministerin Monika Heinold sagte, sie verfolge regelmäßig die Geschehnisse bei den Festspielen und hoffe auf eine erfolgreiche Spielzeit 2018: „Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Opernsaison", verabschiedete sich die Ministerin von Falk Herzog in Kiel.

17.11.2017

Exklusives Päckchen der Eutiner Festspiele

Eintrittskarten für die Aufführungen der Eutiner Festspiele sind beliebte Weihnachtsgeschenke. Das bekommen die Mitarbeiterinnen in der Opernscheune in den Kundengesprächen immer wieder zu hören. Diese positive Resonanz hat die Festspiele jetzt ermuntert, zur Adventszeit in begrenzter Anzahl ein besonderes Kartenangebot zu präsentieren: Es umfasst ein erstklassiges Ticket für eine von vier Sonntagsvorstellungen in der Spielzeit 2018, garniert mit einer genussvollen Bootsfahrt auf dem Großen Eutiner See und exklusiven Einblicken in die Arbeitswelt der Bühnenkünstler - das Ganze zu einem Vorzugspreis und mit einem süßen Extra in dekorativer Geschenkaufmachung.

„Ein schönes Geschenk macht noch mehr Freude, wenn es einfallsreich verpackt ist. Das war Ansporn für uns, zu Weihnachten etwas Besonderes bieten zu können. Und ich finde, unser feines Päckchen für den Gabentisch kann sich wirklich sehen lassen", sagte Ulrike Horstmann, in der Opernscheune zuständig fürs Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit.

Sie rät allen Interessenten, mit der Bestellung des Weihnachtspäckchens der Festspiele nicht lange zu warten: „Wir haben für jede der vier Vorstellungen von ‚My Fair Lady' und ‚La Traviata' nur eine limitierte Stückzahl an Karten zur Verfügung, mehr sind organisatorisch leider nicht möglich."

Begrenzt ist auch der Zeitraum, in dem das Weihnachtspäckchen der Festspiele geordert werden kann: Buchungen sind vom 27. November bis 15. Dezember zu den Geschäftszeiten der Konzertkasse in der Opernscheune (Tel. 04521/ 8001-0) möglich. Die Auslieferungen der Geschenkarrangements sollen garantiert rechtzeitig bis Heiligabend erfolgen.

Unabhängig von dieser Sonderaktion läuft der Kartenvorverkauf für die 68. Spielzeit der Eutiner Festspiele aktuell weiter auf Hochtouren. „Wir sind mit der Nachfrage bisher sehr zufrieden. Nach dem Start Mitte Oktober haben wir innerhalb von vier Wochen bereits mehr als 6000 feste Kartenbestellungen erhalten. Damit sind 27 Prozent unserer Zielmarke von 22.000 Besuchern, die wir im Wirtschaftsplan 2018 für ein ausgeglichenes Ergebnis kalkuliert haben, bereits erreicht. Aber wir wissen natürlich auch, dass noch viel mehr zu tun ist, damit die Festspiele zum früheren Glanz zurückfinden. Wir sind entschlossen, hart dafür zu arbeiten", sagte Festspiele-Geschäftsführer Falk Herzog.

Er zeigte sich dankbar, dass er in seinen ersten Gesprächen auf der politischen Bühne große Wertschätzung und Unterstützung für die Eutiner Festspiele erfahren habe. Besonderen Wert lege er auf die Schaffung eines Vertrauensverhältnisses mit der Eutiner Stadtvertretung. „Ich habe den Fraktionen angeboten, ihnen Rede und Antwort zu unseren Zukunftsvorstellungen zu stehen und freue mich auf die Gespräche."

Er sei optimistisch, dass auch die Stadt, wie schon das Land und der Kreis, die für 2018 wieder beantragte Fördersumme von 75000 Euro für die Festspiele im Haushalt fest in Aussicht stellen werde. Herzog betonte, dass er mehr öffentliches Geld vorläufig auch nicht beanspruchen wolle: „Ich stehe auf dem Standpunkt, dass die Festspiele jetzt erst einmal zeigen müssen, was sie können. Ich verstehe voll und ganz, dass die Politik eine solide Rechtfertigung dafür braucht, Förderungen zu erhöhen. Das zu erreichen ist eines unserer Hauptziele für die nächsten Jahre."

Die gemeinnützige Neue Eutiner Festspiele GmbH präsentiert in der Spielzeit 2018 das Musical „My fair Lady" und die Oper „La Traviata" mit insgesamt 17 Vorstellungen. Offiziell wird die 68. Saison auf der Freilichtbühne am 6. Juli mit der Premiere von „My Fair Lady" eröffnet, Verdis „Traviata" hat am 20. Juli Premiere. Zum Abschluss steht am 31. August ein Gala-Abend unter dem Titel „Hallo Weber – hello Bernstein" auf dem Programm.

10.11.2017

Antrittsbesuch bei Ministerpräsident Günther

MP Plakate 09-11-17Das Klingeln der Telefone ist Freudenmusik in der Opernscheune: Der vor drei Wochen gestartete Vorverkauf für die Spielzeit 2018 läuft auf Hochtouren. "Um 13 Uhr haben wir am Donnerstag die Zahl von 5000 festen Kartenbestellungen überschritten. Damit sind 20 Prozent unseres Einnahmesolls bereits erreicht"' erklärte gestern der kommissarische Festspiele-Geschäftsführer Falk Herzog in Eutin.

Diese gute Nachricht machte er postwendend bei seinem Vorstellungsgespräch in der Staatskanzlei publik. Ministerpräsident Daniel Günther setzt die Tradition seiner Amtsvorgänger fort und fungiert ehrenamtlich als Schirmherr der Eutiner Festspiele. Bei dem Treffen in Kiel erläuterte Herzog dem Regierungschef die aktuelle Entwicklung und die Zukunftsplanungen in der Opernscheune.

Besonders interessiert zeigte sich Guenther an dem Vorhaben der Festspiele, mit Hilfe des im Kulturbereich renommierten Beratungsunternehmens actori die eigene Marktposition zu durchleuchten und neue Entwicklungschancen auszuloten. Damit wollen die Festspiele auf Veränderungen in der Kulturlandschaft, aber auch bei den Sehgewohnheiten des Publikums jetzt beherzt reagieren.

Die drei Gesellschafter der gemeinnützigen Festspiele-GmbH haben auf eigene Kosten das Beratungsunternehmen aus München beauftragt, zukunftsweisende Empfehlungen für das Programmangebot und die Organisationsstruktur zu erarbeiten. Ergebnisse sollen im Frühjahr 2018 präsentiert werden.

Geschäftsführer Falk Herzog: „Mit dem Konsolidierungskurs der vergangenen Jahre ist der Bestand der Eutiner Festspiele stabilisiert worden. Jetzt geht es darum, mit einem ansprechenden, musikalisch und strukturell maßgeschneidertem Konzept für frische Attraktivität und wachsendes Zuschauerinteresse zu sorgen."

Nach dem Gespräch in Kiel äußerte sich Herzog erfreut über das Interesse des Ministerpräsidenten an einer fundierten Zukunftsplanung für das Eutiner Musiktheater. "Herr Günther war gut informiert über die Verhältnisse unserer Gesellschaft und hat klar seine große Wertschätzung für die Eutiner Festspiele betont. Wir freuen uns über diese persönliche Rückendeckung und setzen auch künftig auf die Unterstützung des Landes"' sagte Herzog.

Nach seinen Worten hat der Ministerpräsident zugesagt, als Ehrengast zur Eröffnung der 68. Spielzeit zu kommen. Aufgeführt werden im Juli und August 2018 das Musical "My fair Lady" und die Oper "La Traviata". Angesetzt sind insgesamt 17 Vorstellungen, zudem steht zum Abschluss am 31. August ein Galaabend unter dem Titel "Hallo Weber - hello Bernstein" auf dem Spielplan.

In der starken Karten-Nachfrage sieht Falk Herzog eine Bestätigung der Entscheidung, noch im Sommer 2017 die Programmauswahl fürs nächste Jahr bekannt zu geben. Das gebe allen Beteiligten die notwendige Planungssicherheit. Als Anreiz für die Kartenbestellung wirke auch der gewährte Frühbucherrabatt. Der endet am 1. Dezember, eine Verlängerung werde es nicht geben, betonte Herzog. „Wir hoffen, dass die Telefone weiter kräftig klingeln."

Hintergrund: Die 1951 gegründeten Eutiner Festspiele finanzieren sich traditionell zu über 80 Prozent aus Einnahmen durch Kartenverkauf und Sponsorengelder. Öffentliche Fördermittel geben das Land (80.000 €), die Stadt Eutin (75.000€) und der Kreis Ostholstein (25.000€). Der Wirtschaftsplan für 2018 sieht Ausgaben und Einnahmen in Höhe von rund 1,4 Mio. € vor, kalkuliert ist mit einer Auslastung von 60 %. Die Tribüne fasst 1.886 Zuschauer.

Seit dem Start des Vorverkaufs am 16. Oktober sind aktuell bereits über 5000 Karten verkauft worden, der beste Start seit Jahren. Träger der Festspiele ist die gemeinnützige Neue Eutiner Festspiele GmbH. Gesellschafter sind neben Falk Herzog die Eutiner Unternehmer Arend Knoop und Dr. Joachim Scheele. Die künstlerische Verantwortung für die Festspiele-Produktionen auf der Freilichtbühne am Großen Eutiner See trägt die seit 2012 amtierende Intendantin Dominique Caron; Geschäftsführer ist seit Oktober Falk Herzog (37) aus Stendorf.

(Foto: Staatskanzlei)