07.08.2017

Sparkasse Holstein und Sparkassen-Kulturstiftung Ostholstein unterstützen „Die Wolfsschlucht“ – ein innovatives Projekt der Eutiner Festspiele

Auf einen „schaurig-schönen“ Opernabend am 12. PK Wolfsschlucht Wallmeroth Caron SiberskiAugust auf der Freilichtbühne am Großen Eutiner See können sich alle Opernfreunde freuen: Die Eutiner Festspiele präsentieren „Die Wolfsschlucht“, ein neues Werk auf Grundlage des Freischütz von Carl Maria von Weber. „Carl Maria von Weber gehört zu den Festspielen, wie die Festspiele zu Eutin“, betonte Sabine Kuhnert, Geschäftsführerin der Eutiner Festspiele, bei einem Pressegespräch in der Opernscheune in Eutin. Die Sparkasse Holstein und die Sparkassen-Kulturstiftung Ostholstein fördern dieses innovative Projekt und bauen so die Partnerschaft mit den Eutiner Festspielen aus. Dazu Joachim Wallmeroth, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein: „Wir sind begeistert von diesem Projekt, mit dem die Eutiner Festspiele eine attraktive musikalische Verbindung zwischen Tradition und Moderne schaffen!“

Mit der Weiterentwicklung des Freischütz-Themas als halbkonzertantes Werk findet auf Eutins grünem Hügel erstmals eine Uraufführung statt. Mit dieser Produktion soll insbesondere das jüngere Publikum nicht nur angesprochen, sondern auch begeistert werden; Tradition und Erneuerung werden erlebbar. Leo Siberski, Dirigent der Eutiner Festspiele, hat „Die Wolfsschlucht“ konzipiert. Neben den bekannten großen Stücken aus Webers Oper hat er das neue Werk mit selbstkomponierten Songs, elektronischer Musik und Dialogen ergänzt. „Das großartige Stück Webers entspricht nicht mehr dem, was Menschen heute gewohnt sind zu sehen“, so Siberski. Er hat die Geschichte daher in ein anderes Licht gerückt, damit der Zuschauer die Genialität des Freischütz und seines Komponisten erkennt. Der Dirigent dazu: „Die Komposition der Wolfsschlucht unterliegt heutigen Gesetzen.“

Zur Geschichte:

Das Hauptaugenmerk der Uraufführung liegt auf der Wolfsschlucht. Das Stück wird aus der Sicht von Kaspar erzählt, der tragischen Figur, die aus dem Dreißigjährigen Krieg deutlich geschunden zurückkehrt. Davor hatte er eine Beziehung zu Agathe, doch die hatte die Hoffnung bereits aufgegeben, ihn wiederzusehen und sich an Max gewandt… Ein besonderer Bestandteil der Wolfsschlucht ist auch der Dialog zwischen den Liebenden Agathe und Max, der Siberski wichtig ist: „Im Original spüre ich nie die Intimität zwischen den beiden. Wenn überhaupt, singen sie in Abwesenheit des anderen über ihre Liebe. Das wird bei uns anders“, betont er.

Die Verantwortlichen der Eutiner Festspiele und der Sparkasse Holstein freuen sich sehr, dass dieses Projekt durch die Unterstützung der Sparkasse Holstein und der Sparkassen-Kulturstiftung Ostholstein möglich geworden ist, und zeigen damit, dass sie den Mut haben, Tradition und Zukunft miteinander zu verbinden. Dazu abschließend Sparkassenvorstand Joachim Wallmeroth: „Das Beschreiten von neuen Wegen ist ebenfalls Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements in der Region. Von daher lag es nahe, die bewährte Partnerschaft noch weiter auszubauen.“