01.08.2011, “Eine Stadt belohnt sich und sein Festspiel-Publikum!”

www.eldertainment.de, 01.08.2011

…nach den ersten Festspiel-Wochen muss man einfach sagen: „Kommt zusammen – es lohnt sich!“ Für die Stadt, die Region, die Wirtschaft, den lokalen und Ostsee-Tourismus, die durstigen Kulturseelen in Eutin und selbst für die Kulturpessimisten und Geschichtsidealisten einer Festspielkultur, als noch Schwägerin Hilde und Tante Gunni im Festspielchor sangen, auf der Bühne und im Orchester musikantenscheunenartige Qualität herrschte, die Picknickkörbe häufiger waren und der Prosecco noch nicht erfunden.

Kultur selbst muss sich heute auch immer wieder neu erfinden um unter Sparzwängen öffentlich wahrgenommen zu werden, glänzen zu können, einstimmig zu begeistern oder besser, polarisieren zu können, damit über Inhalte und Stil diskutiert wird. In Eutin wird fleißig diskutiert: Über das fulminante Engagement der Eutiner Kaufmannschaft, die die Festspiele nicht ein Jahr lang einsargten – wie eine Empfehlung war – sondern die die Kontakte zur amerikanischen Top-Uni in Lawrence, Kansas mit seiner exzellenten Musikhochschule nutzten, um ein ganzes Orchester plus fabelhafte Solisten nach Eutin zu holen – zum Handshake-Preis, sozusagen…

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