Pressespiegel

23.09.2011, Glücklicher Kultur-Schulterschluss für die Eutiner Festspiele 2012!

Lübecker Nachrichten vom 23.09.2011

Festspiel-Leitung und Koordinator der Weber-Tage wollen 2012 Zusammenarbeit angehen. Was seit Jahren zwischen den Verantwortlichen der Eutiner Festspiele und anderen Kulturschaffenden in der Umgebung angedacht, von mehreren Intendanten großspurig angekündigt war, aber letztlich doch nicht zustande kam, könnte im kommenden Jahr endlich klappen: eine Kooperation. Im städtischen Kulturausschuss bekräftigten sowohl Hans-Wilhelm Hagen für die Festspiele als auch Martin Karl-Wagner, Koordinator der Weber-Tage, Musiker und Musikveranstalter, ihren Willen zur gemeinsamen Gestaltung des Eutiner Sommerprogramms. Dafür ernteten sie Lob und Zustimmung aus allen Fraktionen.

01.09.2011, Einsatzfreudig!

September-Ausgabe 2011 der Opern-Fachzeitzeitschrift “Opernglas”.

Rainer Wulff, seit 25 Jahren Stadionsprecher des FC St. Pauli, blickt als abgeklärter, alternder Wüstling erzählend auf seine wilden Jahre zurück: Mozarts »Don Giovanni« stand diesmal bei den Eutiner Festspielen auf dem Programm, und neben dieser praktikablen szenischen Zutat verzichteten die Regisseure Jörg Fallheier und Sascha Mink zur Freude des Publikums auf jegliche Experimente. Zudem hatten sie einsatzfreudige Sängerdarsteller zur Verfügung, um ihre gut funktionierende Inszenierung ansprechend umzusetzen.
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16.08.2011, Kindgerechte “Zauberflöte” mit Saxofon und Schlagzeug

Premierenbericht der Lübecker Nachrichten vom 16.08.2011

…Sascha Mink, der auch Regie führte, und Gabriele Pott, die die Aufführung leitete, ist eine mitreißende Version des Mozart-Dauerbrenners gelungen…Das ist mit soviel liebevoller Detailarbeit auf die von Ursula Wandaress gestaltete Bühne gebracht (sie war auch für die Kostüme zuständig), dass man auch als erprobter „Zauberflöten“-Veteran durchaus ins Staunen geriet…. Der Kinder- und Jugendchor der Festspiele, choreografiert von Katja Grzam, agierte ganz ausgezeichnet. Stimmlich setzte Vera Lotte Böcker als Pamina das Glanzlicht, Papageno Titus Witt erhielt auch Szenenapplaus. Birgit Böckeler gab eine eher bösartige Königin der Nacht, Marie-Christine Haase als Papagena, Jan Westendorff als Sarastro und André Felipe Orozoco als Tamino überzeugten darstellerisch und gesanglich in ihren Partien.
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16.08.2011, “Zauberflöte mit Tempo und Witz!”

Premierenbericht der shz vom 16.08.2011

… 600 Besucher aller Altersstufen erlebten nicht nur eine regenfreie, sondern auch eine rasante Version der großen Mozart-Oper. Statt eines Orchesters wurde die Zauberflöten-Concert-Band mit 16 Profi-Musikern aus Lübeck, Hamburg und Kanada in heißen Rhythmen begleitet. Instrumente wie Saxophon, Tuba und Schlagzeug, die es zu Mozarts Zeiten noch nicht gab, sorgten in der “Kleinen Zauberflöte” für eine neue Leichtigkeit und ließen den Opernbesuch zu einem kurzweiligen Erlebnis werden…

13.08.2011, Musical-Nacht der Festspiele begeisterte auf dem “grünen Hügel!”

shz vom 13.08.2011

Das Wetter geriet bei der Premiere der Musical-Nacht der Eutiner Festspiele am Freitagabend zur Nebensache. Bravo-Rufe, lobende Pfiffe und ein Publikum, das vor Begeisterung die Ränge beben ließ, bestätigte, dass die Entscheidung für eine Musical-Nacht richtig war.
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10.08.2011, “Last Night” in Eutin

shz vom 10.08.2011

Heute Abend geben sie auf der Freilichtbühne ihr Abschiedskonzert, morgen früh schon geht es auf die Heimreise in die USA: Für rund 70 Studenten der Musikhochschule Lawrence endet jetzt ihr sechswöchiger Rettungseinsatz für die Eutiner Festspiele.
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01.08.2011, “Eine Stadt belohnt sich und sein Festspiel-Publikum!”

www.eldertainment.de, 01.08.2011

…nach den ersten Festspiel-Wochen muss man einfach sagen: „Kommt zusammen – es lohnt sich!“ Für die Stadt, die Region, die Wirtschaft, den lokalen und Ostsee-Tourismus, die durstigen Kulturseelen in Eutin und selbst für die Kulturpessimisten und Geschichtsidealisten einer Festspielkultur, als noch Schwägerin Hilde und Tante Gunni im Festspielchor sangen, auf der Bühne und im Orchester musikantenscheunenartige Qualität herrschte, die Picknickkörbe häufiger waren und der Prosecco noch nicht erfunden.
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29.07.2011, Das Publikum klascht oft

shz, 29.07. 2011

Die Oper “Hänsel und Gretel” ist ein Geschenk der Kansas University (KU) zum Erhalt der Eutiner Festspiele. Seit knapp einem Monat arbeiten und leben die Orchestermusiker sowie die sieben Gesangsolisten aus Lawrence jetzt in der ostholsteinischen Kreisstadt. Von ihren Eindrücken hier berichteten die munteren Künstler aus den USA gestern in einer deutsch-englischen Konversation dem OHA.
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26.07.2011, Die böse Hexe lockt mit Chips

shz, 26.07.2011

US-amerikanische Gäste lassen Humperdincks Oper “Hänsel und Gretel” bei den Eutiner Festspielen in der Gegenwart spielen.
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26.07.2011, Hänsel und Gretel tanzen Pogo

Lübecker Nachrichten, 26.7.2011

Das Wetter führte Regie: Die Premiere von Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ war wegen Regens von Freitag auf Sonntag verschoben worden. Nun nieselte es am Sonntagabend auch, aber Spielleiter Jörg Fallheier versprach dem Publikum: „Nur vorübergehend. Das hört bald auf.“ Er habe gesicherte Informationen von berufsmäßigen Meteorologen. Tatsächlich hörte das Nieseln auf – und machten einem ordentlichen Landregen platz.
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26.07.2011, Hänsel und Gretel: Oper im Feuchtgebiet

Hamburger Abendblatt, 26.7.2011

Am Ende gab’s begeisterten Applaus vom kleinen Publikum; die Premiere von “Hänsel und Gretel” auf der Open-Air-Bühne im Eutiner Schlossgarten hatte gut gefallen. Und ein richtiger Opern-Fan lässt sich von dem bisschen Regen – zarter Niesel zu Beginn und starker Guss zum Finale – die Stimmung nicht verderben. Oper im Feuchtgebiet ist eben eine Sache von richtiger Kleidung, von Tüchern, um den Schalensitz trocken zu feudeln, und norddeutscher Lebensart. Auch hätte ein Glühwein in der Thermosflasche da sicher geholfen.
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18.07.2011, Ein hinreißender Wüstling

shz, 18.7.2011

Mit “Don Giovanni” kann vieles daneben gehen: Wer Mozarts Frauenvernascher mit zuviel Moralinsäure beikommt, verdirbt den Ernst, wer keine Grenzen setzt, vermurkst den Spaß. Bei der Eutiner Inszenierung läuft da alles rund: Das “Dramma giocoso” aus dem Jahr 1787 kommt als Mantel- und Degenfest mit fein austarierten Charakteren und grandiosen Stimmen daher – wie geschaffen für einen Neuanfang auf Ostholsteins grünem Hügel…Eutins erste Oper der Saison nimmt schnell Fahrt auf.

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